Yoga ist eine uralte Wissenschaft, die den KÖrper in Einklang bringt, das bedeutet Seele und Geist in das Üben von KÖrperaktivitÄt mit ein zu beziehen.

Dies wird dadurch erzielt, dass die Übungen an sich an den Meridianen und Muskeln arbeiten, die den Körper durch Ihre Aktivität (Asana) harmonisieren. Nach und nach können so Spannungen und Blockaden gelöst werden. Rückenbeschwerden, Haltungsschäden, aber auch organische Leiden werden langfristig gelindert.

Um die Wirkung zu vervollständigen, wird der Atem gezielt eingesetzt (Pranayama) und vertieft. Der Atem ist der Ursprung allen Seins, ohne ihn könnten wir nicht leben. Ihn bewusst zu steuern, bedeutet unsere Lebenskraft zu erneuern, zu erfrischen.
Man tastet sich langsam an die Konzentration auf die Energiezentren im Körper heran (Dharana), mit dem Ziel die Sinne zu beherrschen (Pratyahara) und die Gedanken zu beruhigen.

Um noch einen Schritt weiter zu gehen, entdeckt man das Yama (die Verhaltensregeln). Dies beinhaltet schlichtweg genügend zu schlafen, gut zu essen etc. Dazu gehört natürlich etwas Selbstdisziplin (Niyama).

Kundalini Yoga zeichnet sich dadurch aus, dass jeder Mensch, egal wie viel Erfahrung er hat, ab der ersten Stunde meditieren kann. (Dhyana)

Beherrscht man all diese Aspekte und kultiviert sie langfristig, führt fast kein Weg mehr an der Erleuchtung (Samadhi) vorbei. Dies ist der letzte Aspekt des achtarmigen Yogapfades. Es gibt auch Übersetzungen in denen Samadhi als das immer währende präsent sein im Augenblick benannt wird.

Es ist egal aus welchen Gründen Du Yoga praktizieren möchtest, bis zur Erleuchtung ist es ein langer, steiniger Weg, um den es vordergründig nicht geht. Vielmehr geht es darum, dass Du zu Deinen eigenen Kraftquellen kommen kannst und mehr Gelassenheit im Alltag entwickelst.
So kannst Du Bewusstsein für alte, überholte, festgefahrene Muster erlangen und diese langfristig transformieren.

Kundalini Yoga wurde ursprünglich der breiten Bevölkerung vorenthalten. Es war eine Geheimlehre zu der Yogi Bhajan als einer von wenigen Zugang bekam. Er betrachtete es als seine Lebensaufgabe, diese Lehre in den Westen zu bringen. Yogi Bhajan verstarb 2004, doch die Lehren leben in uns weiter!